Freiwilligendienst, Madita auf den Philippinen
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Zum Abendessen bei den Nonnen

Asi­lo de Molo ist eine von christ­li­chen Glau­bens­schwes­tern gelei­te­te Ein­rich­tung. Mei­nen zwei­ten Abend durf­te ich somit mit allen 42 Schwes­tern ver­brin­gen. Wer mich näher kennt, weiß, dass ich nicht son­der­lich an Gott glau­be. Der ers­te Ein­druck als ich in den rie­si­gen Essen-Saal gekom­men bin, war: „Oh man, wie kom­me ich hier bloß wie­der raus?!“ Aber es war alles halb so schlimm. Die Fili­pi­nos gel­ten als sehr freund­lich und nett und natür­lich auch die phil­ip­pi­ni­schen Non­nen. Alle haben mich sofort umringt und mich Din­ge gefragt. Es wird immer vor dem Essen und nach dem Essen gebe­tet. Nach dem Essen müs­sen sich alle zu einer bestimm­ten Non­ne umdre­hen und das Gebet in ihre Rich­tung spre­chen. War­um, das habe ich noch nicht so ganz verstanden. 

Mei­ne Vor­ge­setz­te ist mit ihren 78 Jah­ren noch sehr fit, all­ge­mein sind alle Non­nen sehr fit. Die ältes­te ist 92 Jah­re alt und eine super süße Per­sön­lich­keit. Die jüngs­te Non­ne ist 57 Jah­re alt und wirkt locker wie 30. 

Da eine der Non­nen nun „von Gott nach Japan ver­setzt“ wur­de, wur­de eine gro­ße Par­ty gefei­ert. Die Non­nen haben sich ver­klei­det, es hat­te ein wenig was von Kin­der­fa­sching. Es war sehr schön die­ser Gemein­schaft mit ihrer guten Lau­ne zu zugu­cken. Es wur­den auch Spie­le gespielt, zum Bei­spiel: wer kann die längs­te Ket­te mit sei­nen Kla­mot­ten bil­den? Und ja, die Non­nen haben teil­wei­se ihre Röcke fal­len lassen! 

Ich bin sehr gespannt, wie sich mei­ne Erfah­run­gen mit den Non­nen wei­ter ent­wi­ckeln wer­den. Und wer­de euch natür­lich davon berichten. 

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