Freiwilligendienst, Ronja auf den Philippinen
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Fast wie in Boracay!

Über saf­tig grü­ne Hügel, durch stei­ni­ge Schluch­ten und über lang­sam vor sich hin flie­ßen­de Flüs­se, in denen die Frau­en der umlie­gen­den Dör­fer ihre Wäsche waschen, schlän­gelt sich der Bus, den mei­ne Mit­be­woh­ne­rin Caro und ich am Mor­gen in Iloi­lo bestie­gen haben, gemäch­lich sei­nen Weg.
Wie gebannt star­ren wir bei­de aus dem Fens­ter und sau­gen jeden Zen­ti­me­ter, den wir auf der sechs­stün­di­gen Fahrt ein­mal quer über unse­re Nach­bar­in­sel Panay sehen, in uns auf.

Unser gro­ßes Ziel: Die berühmt berüch­tig­te “Par­ty­in­sel” Bora­cay, die erst die­ses Wochen­en­de nach län­ge­rer Schlie­ßung auf Grund öko­lo­gi­scher Pro­ble­me wie­der­eröff­net hat.
Jedes ein­zel­ne Mal wenn ich bis­her am Strand war, hat man mir Sand “Fast wie in Bora­cay!” ver­spro­chen und nun bie­tet sich end­lich die Gele­gen­heit, mir über die Fei­er­ta­ge hin­weg ein eige­nes Bild von dem angeb­lich feins­ten Sand­strand der Welt zu machen, und natür­lich auch davon, ob die von Prä­si­dent Rodri­go Duter­te ein­ge­lei­te­te Säu­be­rungs­ak­ti­on gegrif­fen hat.

In Cati­c­lan, dem Ört­chen, von wo aus die Fäh­re nach Bora­cay ablegt, soll­ten Caro und ich aller­dings Opfer unse­rer eige­nen Spon­ta­ni­tät wer­den. Um den sanf­ten Tou­ris­mus, der von nun an auf der Insel durch­ge­setzt wer­den soll zu för­dern, darf Bora­cay nur mit der Buchungs­be­stä­ti­gung eines Hotels betre­ten wer­den.

Da wir die­se nicht vor­zu­wei­sen hat­ten und uns eigent­lich vor Ort eine Unter­kunft für die Nacht suchen woll­ten, wur­de uns der Zutritt ver­wehrt. Statt­des­sen ver­brach­ten wir also zwei wun­der­schö­ne Tage in Cati­c­lan, an einem Strand, fast so schön wie in Bora­cay.

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