Freiwilligendienst, Madita auf den Philippinen
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Neue Freunde gefunden

Freun­de fin­den auf den Phil­ip­pi­nen: dar­um geht es heu­te. Im Grun­de habe ich über­haupt nicht erwar­tet, phil­ip­pi­ni­sche neue Freun­de zu fin­den. Ich hat­te nur gehofft, Leu­te zu fin­den, mit denen ich gut aus­kom­me. Leu­te, die mir ein biss­chen die Stadt zei­gen. Aber im Grun­de habe ich schon seit mei­ner ers­ten Woche zwei sehr tol­le Freun­de gefun­den. Zwei Freun­de, die ich nicht so schnell ver­ges­sen wer­de:

Lin­da und Men­ard. Die bei­den sind Soci­al Worker Stu­den­ten in Asi­lo und müs­sen, um ihren Abschluss zu bekom­men, in einer sozia­len Ein­rich­tung Stun­den ableis­ten. Die bei­den haben noch nie mit alten Men­schen gear­bei­tet und waren auch anfangs nicht so glück­lich dar­über, sechs Mona­te mit alten Men­schen arbei­ten zu müs­sen. Doch dadurch haben wir uns immer­hin ken­nen­ge­lernt 😀

Die bei­den sind eine sehr gro­ße Hil­fe und Stüt­ze hier für mich. Nicht nur, dass die bei­den mir sehr gute Bars zei­gen 😀 Nein, sie hel­fen mir so sehr dabei, mich immer wie­der posi­tiv zu stim­men. Men­ard frag­te mich mal vor eini­ger Zeit, was mein gro­ßes Lebens­ziel ist und ich ant­wor­te­te: posi­tiv wer­den. Jetzt hat er es sich zur Auf­ga­be gemacht, mich immer wie­der auf­zu­mun­tern, wenn wie­der ein Tief­punkt gekom­men ist. Ich ver­ste­he wirk­lich nicht, wie man so ver­dammt posi­tiv und gut gelaunt sein kann, wie er. Es ist und bleibt für mich ein Rät­sel…

Als ich den bei­den erzählt habe, dass ich einen Bei­trag über sie schrei­ben wer­de, haben sie sofort gefragt, ob sie dann auch berühmt sind in Deutsch­land. Sie waren ein wenig ent­täuscht, dass ich nicht eine all­zu gro­ße Reich­wei­te in Deutsch­land habe 😀

Ich habe aber auch noch eine wei­te­re sehr wich­ti­ge Per­son hier auf den Phil­ip­pi­nen gefun­den, Ron­ja!!! Ja, die Ron­ja, die auch hier einen Blog hat 😀

Ich fin­de es immer wie­der so krass, dass ich erst auf die Phil­ip­pi­nen gehen muss­te, um eine so gute „deut­sche Freund­schaft“ zu fin­den. Wir bei­de sind hier eine gegen­sei­ti­ge Stüt­ze und pushen uns gegen­sei­tig immer wie­der hoch, wenn mal Tief­punk­te kom­men. Manch­mal durch fast flüs­si­ge hei­ße Brow­nies und manch­mal ein­fach mit einer lan­gen Umar­mung.

Ich den­ke mal, dass ihr noch öfters etwas von die­sen drei Men­schen lesen wer­det 😊

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