Freiwilligendienst, Madita auf den Philippinen
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Was kostet das Leben auf den Philippinen?

Ein Mit­tag­essen für einen Euro? In Deutsch­land kaum mach­bar, es sei denn, man ist nach einem Ham­bur­ger bei McDo­nalds schon satt. Hier in Iloi­lo kann man für einen Euro ein durch­aus gutes Mit­tag­essen bekom­men. Natür­lich nur auf Street-Food-Basis, aber das ist mei­ner Mei­nung nach sowie­so das ein­zi­ge wah­re Essen hier.

Ich will euch mal ein Bei­spiel geben: Eine Por­ti­on Reis kos­tet 10 Peso. Dazu viel­leicht noch Cur­ry und ein biss­chen Hähn­chen, das sind ca. 40 Peso. Zum Nach­tisch noch eine Bana­na Cue für 10 Peso und ein Buko Shake zum Run­ter­spü­len darf natür­lich auch nicht feh­len, der kos­tet auch noch­mal 10 Peso . Macht ein durch­aus anschau­li­ches Mit­tag­essen für ca. 70 Peso, also umge­rech­net rund 1,20 Euro. Erstaun­lich, nicht wahr? Ich bin immer wie­der begeis­tert, wie güns­tig das Essen auf den Phil­ip­pi­nen ist. Natür­lich kann man hier aber auch um eini­ges teu­rer essen.

Was kostet jetzt aber ein Monat in einer eigenen Wohnung?

Ich habe mir für den letz­ten Monat mal notiert, wie viel Geld ich wofür aus­ge­ge­ben habe:

  • Mie­te (5.000 Peso = 83,30 Euro),
  • Strom­kos­ten (500 Peso = 8,33 Euro),
  • Lebens­mit­tel, fri­sches Obst und Gemü­se (1.600 Peso = 26,66 Euro),
  • die Wäsche­rei (600 Peso = 10 Euro),
  • Inter­net­kos­ten (380 Peso = 6,33 Euro),
  • Trink­was­ser (50 Peso = 0,80 Euro),
  • und zu guter Letzt Trans­port­kos­ten (432 Peso = 7,20 Euro)
Phil­ip­pi­ni­sche Peso

Ich habe im letz­ten Monat ins­ge­samt ca. 150 Euro (9.000 Peso) fürs Leben gebraucht. Wie ihr seht, ist die Mie­te mit Abstand das teu­ers­te an mei­nem Leben hier!

Ja, ihr habt rich­tig gele­sen, ich brin­ge mei­ne Wäsche jetzt doch zur Wäsche­rei. Nein, ich habe es noch nicht auf­ge­ge­ben mit der Hand zu waschen, aber wegen der Regen­zeit trock­net mei­ne Wäsche ein­fach nicht.

Wie ihr seht, ist das Leben sehr güns­tig hier und mir graut es auch schon mein Leben in Deutsch­land auf die Rei­he zu bekom­men. Dort muss ich mich dann erst Mal wie­der dran gewöh­nen, dass 1 kg Bana­nen mehr als 33 Cent kos­tet. Jetzt braucht man sich wohl auch nicht mehr wun­dern, war­um so vie­le alte deut­sche Män­ner hier auf den Phil­ip­pi­nen ihre Ren­te ver­brin­gen.

Photo by Steve Johnson on Unsplash

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