Freiwilligendienst, Luisa in der Slowakei
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Mein Mid-Term Seminar

Semi­na­re gehö­ren zu Frei­wil­li­gen­diens­ten genau­so wie die eigent­li­che Arbeit. Für Lui­sa war es nun Zeit, nach der Hälf­te ihres Diens­tes zu reflek­tie­ren: Was war gut, und wie will ich mei­ne ver­blei­ben­de Zeit nut­zen?

Huch, ist wirk­lich die Hälf­te mei­ner Zeit hier vor­bei? Jap, um genau zu sein, hat die zwei­te Hälf­te am 14.02.19 ange­fan­gen (am Valen­tins­tag). Da ich mit Eras­mus+ unter­wegs bin, ist ein Zwi­schense­mi­nar Pflicht. Im Okto­ber hat­te ich schon mein On-Arri­val Semi­nar (Ankom­mens­se­mi­nar) und mit den glei­chen Leu­ten wie beim On-Arri­val haben wir uns für vier Tage in Trenči­ans­ke Tepli­ce getrof­fen. Einer schö­nen Stadt, die für ihre gute Mine­ral­quel­len bekannt ist.

Um ehr­lich zu sein hat­te ich zunächst nicht so viel Lust dar­auf, weil es viel bei der Arbeit zu tun gibt und ich erst den Sinn von dem Semi­nar nicht ver­stan­den habe. Aber ich wur­de im Nach­hin­ein posi­tiv über­rascht. Die Stim­mung unter uns Frei­wil­li­gen war von Anfang an gut und gelöst und wir haben den ers­ten Abend in einer lus­ti­gen Bar ver­bracht.

Am Frei­tag haben wir unse­re Arbeit noch­mal grob vor­ge­stellt und nun konn­ten wir auch ein bes­se­res Bild prä­sen­tie­ren als vor vier Mona­ten. Ein biss­chen reflek­tie­ren war auch dabei (was will ich behal­ten und was möch­te ich ändern / weg­schmei­ßen). Eine Rei­se in die Zukunft haben wir auch gemacht. Das Jahr geht ja auch irgend­wann zu Ende und dann soll­ten wir wis­sen, was wir danach möch­ten.

Am Ende des Jah­res kann ich zusam­men mit mei­ner Men­to­rin einen Youth­pass erstel­len. Bei der Erstel­lung des Youth­pass-Zer­ti­fi­kats erhal­ten wir Frei­wil­li­gen die Mög­lich­keit zu beschrei­ben, was wir in unse­rem Pro­jekt gemacht haben und wel­che Kom­pe­ten­zen wir dabei erwor­ben haben. Youth­pass unter­stützt somit die Refle­xi­on über den per­sön­li­chen nicht-for­ma­len Lern­pro­zess und des­sen Ergeb­nis­se. Die­ses Zer­ti­fi­kat wirkt sehr gut in mei­nen Bewer­bun­gen und kann in allen Pro­jek­ten von Eras­mus+ erstellt wer­den. (Mehr Infos: youthpass.eu/en)

Am Sams­tag haben wir einen Aus­flug nach Trenčín gemacht, dort ist eine sehr schö­ne Burg und auf dem Turm hat man einen tol­len Über­blick auf das Land und die Stadt.

Am Abend haben wir auch den stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ter getrof­fen. Er ist erst 28 Jah­re alt und bemüht sich beson­ders für die Kin­der und Jugend­ar­beit in der Stadt. Die­se Stadt ist in dem Bezug eine gute Vor­zei­ge­stadt, weil ca. 20% der Beschäf­tig­ten im Stadt­rat unter 30 Jah­ren ist. 

Am nächs­ten Tag war das Semi­nar schon fast fer­tig. Wir haben für uns noch eine Lis­te erstellt mit Din­gen, die wir noch tun müs­sen und Din­gen, die wir machen wol­len. Das wird mir sicher für die letz­ten Mona­te hel­fen, weil es bekannt­lich ziem­lich schnell geht. 

Lui­sas To-Do-Lis­te

Außer­dem haben wir eine sehr schö­ne Run­de mit Kom­pli­men­ten an die ande­ren Frei­wil­li­gen gemacht. Dann war es schon Zeit, um Bye Bye zu sagen. Aber bestimmt nicht für immer, denn vie­le der ande­ren kann man gut besu­chen oder einen Aus­flug zusam­men pla­nen. 

Mit neu­er Moti­va­ti­on geht es ins nächs­te Aben­teu­er in der Slo­wa­kei!

Kleiner Werbeblock: 

Wer 2019/2020 auch ein Euro­päi­schen Frei­wil­li­gen­dienst in der Slo­wa­kei machen möch­te, kann sich hier umschau­en und auch bewer­ben. Es wer­den bis zu vier Frei­wil­li­ge gesucht und es bestehen sehr gute Chan­cen genom­men zu wer­den: https://www.ejw-weltdienst.de/freiwilligendienst/slowakei/ 

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