Freiwilligendienst, Hoa in Japan
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Miyajima, Iwakuni und Co.

In mei­nem vor­he­ri­gen Blog­bei­trag habe ich schon eini­ges über Hiro­shi­ma erzählt. Natür­lich dreht sich aber nicht alles nur um Frie­den und die Atom­bom­be. Hiro­shi­ma hat auch wei­te­re sehr schö­ne Orte, abseits der Denk­mä­ler, die ich euch in die­sem Bei­trag zei­gen möch­te!

1.Miyajima


Das bekann­tes­te Wahr­zei­chen Miya­ji­mas ist das Its­uka­shi­ma torii.

Eine der größ­ten Attrak­tio­nen in Hiro­shi­ma ist ohne Zwei­fel die Insel Miya­ji­ma. Die Insel ist inner­halb von 45 Minu­ten mit Bahn und Fäh­re vom Stadt­zen­trum aus zu errei­chen und hat Eini­ges zu bie­ten!

Das wohl bekann­tes­te Wahr­zei­chen Miyajima´s ist das Its­uka­shi­ma torii. „Torii“ bedeu­tet über­setzt Tor oder Pfor­te. „Torii“ sind immer vor Schrei­nen zu fin­den. Das Beson­de­re am Its­uka­shi­ma Schrein und sei­nem Torii ist, dass ein Groß­teil des Schreins über Was­ser gebaut ist und das Torii vor der Bucht noch wei­ter außen im Was­ser steht. Ein wun­der­schö­ner Ort für Fotos! Bei Ebbe kann man durch das Torii lau­fen, bei Flut fährt ein Holz­boot durch das Torii.

Vom Mount Misen hat man eine wahn­sin­ni­ge Aus­sicht!

Wer etwas abseits von den Men­schen­men­gen gelan­gen (so voll ist es nicht) und die Natur mehr spü­ren möch­te, der kann auf den Mount Misen hoch­wan­dern und eine tol­le Aus­sicht genie­ßen. Die klei­nen Mini-Torii, Mini-Schrei­ne, die in Deutsch­land eher an zu gro­ße Vogel­häu­ser erin­nern und die tat­säch­lich rich­ti­gen Schrei­ne, geben dem Wan­der­weg eine mys­te­riö­se Atmo­sphä­re wie in einem Ghi­b­li-Film. Oben auf der Spit­ze gibt es eine Aus­sichts­platt­form, von der man die Stadt Hiro­shi­ma und umlie­gen­de Inseln sehen kann.

Nach dem gan­zen Lau­fen hat man sicher Hun­ger, nicht wahr? Kein Pro­blem, Miya­ji­ma hat da was ganz Lecke­res parat: Age-Momi­ji-Man­juu. Momi­ji-Man­juu ist eine Spe­zia­li­tät aus Hiro­shi­ma. Momi­ji bedeu­tet so viel wie Herbst­blatt und Man­juu ist eine tra­di­tio­nell japa­ni­sche gebä­ck­ähn­li­che Süßig­keit. Momi­ji-Man­juu sind ein­fach blatt­för­mi­ge Man­juus. Miya­ji­ma setzt noch eins drauf und frit­tiert die­se Man­juus noch auf einem Stick und sie­he da, Age-Momi­ji-Man­juu! Neben den vie­len fri­schen Aus­tern-Stän­den, die man aber auch sonst irgend­wo in Hiro­shi­ma fin­det, sind die Fisch­ku­chen hier extrem lecker. Auf der Insel gibt es sie auch in ver­schie­dens­ten Geschmacks­rich­tun­gen, die ich so zum ers­ten Mal gese­hen habe. Mei­ne Emp­feh­lung: Chee­se-Bacon-Fisch­ku­chen!

Hiro­shi­mas Spe­zia­li­tät: Age-Momi­ji-Man­juu

Auf der Insel lau­fen auch vie­le Rehe frei her­um, mit denen man Fotos machen kann, wenn man sich rich­tig anstellt. Aber passt auf, dass ihr kein Essen bei euch habt, denn die Rehe sind ziem­lich hart­nä­ckig, was Essen angeht. Fast hät­te ein Reh den Schlüs­sel­an­hän­ger einer Freun­din von mir ver­schluckt!

2.Ninoshima

Die Insel Nino­shi­ma — nicht viel los, aber tol­le Natur!

Nino­shi­ma ist eine wei­te­re, eher klei­ne­re Insel rela­tiv nah am Hafen Hiro­shi­mas. Wenn man Japa­ner fragt, was es auf der Insel Sehens­wer­tes hat, dann wer­den sie wohl wahr­schein­lich kei­ne Ant­wort fin­den. Auch nicht so über­ra­schend, denn es hat wirk­lich nicht vie­les, bis auf Schu­len und ein paar Sport­plät­ze. ABER, wes­hal­bich trotz­dem fin­de, dass man einen Abste­cher nach Nino­shi­ma machen soll­te, ist die Natur. Beson­ders auf der ande­ren Sei­te der Insel, die man zu Fuß erreicht, stößt man auf einen echt coo­len Steg an der Bucht. Bei gutem Wet­ter kann man mit Freun­den auf die frei­en Sport­plät­ze gehen und auf der Insel ein­fach auch so Spaß haben! Außer­dem sind Fahr­ten mit einer Fäh­re immer schön J. Lohnt es sich dort nur für die Natur hin­zu­fah­ren? Wenn man genug Zeit mit­bringt, defi­ni­tiv!

3.Iwakuni

Das Wahr­zei­chen von Iwa­ku­ni ist die Kin­tai-Kyo-Brü­cke.

Iwa­ku­ni ist eine klei­ne Stadt in der Prä­fek­tur Yama­gu­chi süd-west­lich von Hiro­shi­ma. Sie ist mit dem Zug in 45 Minu­ten zu errei­chen und im Ver­gleich zu Hiro­shi­ma sehr klein. Iwa­ku­ni ist bekannt für sei­ne Kin­tai-Kyo-Brü­cke. Die ele­gan­te höl­zer­ne Brü­cke besteht aus 5 Bögen, die über Stein­pfei­ler gebaut wur­den und den Nis­hi­ki-Fluss über­que­ren. Beson­ders lohnt es sich, die Brü­cke in der Kirsch­blü­ten­sai­son im April zu besu­chen, denn die Kirsch­blü­ten geben dem gan­zen Ort noch mehr das Gefühl vom „tra­di­tio­nel­len Japan“. Man fin­det auch vie­le klei­ne Essen­stän­de, wo man vie­le lecke­re Sachen kau­fen und sie am Fluss essen kann. Die Dan­gos sind dort echt zu emp­feh­len. Wer noch die Brü­cke von oben sehen möch­te, kann mit einem Lift den Berg hoch und gleich noch das Schloss Iwa­ku­ni besich­ti­gen. Um die Brü­cke zu über­que­ren, muss man jedoch 300Yen (2,50 Euro) zah­len.

Und weil es so schön war, fin­det ihr hier noch ein paar wei­te­re Bil­der 🙂

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