Freiwilligendienst, Ronja auf den Philippinen
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Hüpfen und Hasen — Die ersten Ferienwochen

Wie schnell die Zeit vergeht…Im Moment wird mir das wirk­lich bewusst. In nicht weni­ger als drei Mona­ten wer­de ich die Phil­ip­pi­nen schon wie­der ver­las­sen und in mein “altes” Leben nach Deutsch­land zurück keh­ren, für das ich im Moment schon eini­ge Vor­keh­run­gen tref­fen muss.

Doch wäh­rend ich mich schon an der Uni ein­schrei­be und mir für die ver­blei­ben­den zwei Mona­te in Hohen­lo­he einen Feri­en­job suche, betreue ich auch noch die phil­ip­pi­ni­schen Kin­der wäh­rend ihrer Feri­en. Eine Auf­ga­be, die unglaub­lich viel Spaß macht!

Mei­ne letz­ten Som­mer­fe­ri­en sind zwar jetzt schon eini­ge Zeit her, durch mei­nen Auf­ent­halt auf den Phil­ip­pi­nen darf ich die­se Wochen, die häu­fig als unbe­schwert und sor­gen­los wahr­ge­nom­men wird, noch­mal erle­ben. Anstatt selbst Schü­ler zu sein für den die Som­mer­fe­ri­en ledig­lich einen als viel zu kurz emp­fun­de­nen Abschnitt zwi­schen den sich end­los anein­an­der zu rei­hen schei­nen­den Schul­jah­ren bezeich­net, bege­be ich mich in den kom­men­den zwei Mona­ten in gewis­ser Wei­se die Rol­le eines Ani­ma­teu­ers für eben jene frei­zeit­ver­wöhn­te Kin­der. Da die Auf­ga­ben in der Schu­le und bezüg­lich des Schul­pa­ten­schafts­pro­gramm über den Som­mer näm­lich weg­fal­len, stel­len wir wäh­rend die­ser Zeit eine Art Feri­en­pro­gramm, bestehend aus krea­ti­ven und spie­le­ri­schen Akti­vi­tä­ten für die Wai­sen und die Kin­der des Paten­schafts­pro­gram­mes zusam­men.

Aus­flü­ge oder gar Urlau­be sind für die meis­ten phil­ip­pi­ni­schen Fami­li­en ein Ding der Unmög­lich­keit und ganz wie in deut­schen Fami­li­en stellt sich auch hier die Fra­ge, wie die Kin­der zwei Mona­te lang betreut wer­den sol­len, ohne dabei auf das in die­ser Zeit aus­fal­len­de Ein­kom­men eines oder bei­der Eltern­tei­le ver­zich­ten zu müs­sen. Wer auf den Phil­ip­pi­nen der Arbeit fern bleibt wird näm­lich nicht bezahlt.

Mit unse­rem Pro­gramm kön­nen wir so den Eltern eine Unter­stüt­zung sein und den Kin­dern zudem eine schö­ne Zeit ermög­li­chen, die sie in die­ser Art und Wei­se ver­mut­lich noch nie erlebt haben.

In unse­rem Pro­gramm wol­len wir mög­lichst viel­fäl­ti­ge Akti­vi­tä­ten anbie­ten, dass sich jedes Kind ange­spro­chen fühlt. Hier zum Bei­spiel etwas Sport­li­ches: Bei einer Art Staf­fel­lauf machen die Kin­der zum ers­ten Mal Schub­kar­re.


Auch Lek­tio­nen sind am Start.

Für die Krea­ti­ve­ren gibt’s noch was ganz Beson­de­res: Oster­ha­sen-Bas­teln aus Klo­pa­pier­rol­len!

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