Monate: August 2019

Abschied nehmen

Nun ist es wirk­lich nicht mehr lan­ge bis mei­ne Eltern kom­men und ich wie­der nach Deutsch­land zurück­keh­ren wer­de. Nun heißt es Abschied neh­men, letz­te Unter­neh­mun­gen machen und mich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, zu gehen. Aus­lands­blog­ge­rin Ron­ja hat in einem ihrer Blog­ar­ti­kel geschrie­ben: “Es ist ein Abschied auf Raten, immer stück­chen­wei­se, mund­ge­rech­te Por­tio­nen.”. Dem kann ich nur zustim­men. Ich den­ke oft “heu­te war das letz­te Mal Slo­wa­kisch-Unter­­richt“ oder das ich nicht mehr oft über die­se oder jene Brü­cke gehen wer­den … Die 11 Mona­te kamen mir so lang und doch irgend­wie kurz vor. Ich habe so viel erlebt, neue Men­schen ken­nen­ge­lernt und ein­zig­ar­ti­ge Freund­schaf­ten geschlos­sen. Das alles hin­ter mir zu las­sen, fällt mir schwer. In der Zeit habe ich sechs neue Län­der bereist (Slo­wa­kei, Öster­reich, Polen, Tsche­chi­en, Ungarn und Rumä­ni­en). Das hät­te ich nicht für mög­lich gehal­ten und füh­le mich des­halb unglaub­lich pri­vi­le­giert. Doch ich nut­ze die letz­ten Tage und tref­fe mich mit vie­len Freun­den noch­mal per­sön­lich und genie­ße ein­fach die Zeit im hier und jetzt. Am mei­nem letz­tem Abend habe ich vie­le, lie­be Men­schen zu mei­ner …

Kambodscha – Von Angkor Wat zur Roten Khmer

Früh mor­gens wabert noch der Nebel über die fast men­schen­lee­ren Stra­ßen Siem Reaps. Ohne gro­ße Mühe tre­te ich in die Peda­le des Fahr­rads, das ich mir gemie­tet habe. Die unglaub­li­che Hit­ze, die sich die letz­ten Tage in dem Land, das auch als König­reich des Stau­nens bezeich­net wird, bemerk­bar gemacht hat, hat noch nicht zuge­schla­gen. Der Fahrt­wind weht mir ange­nehm ins leicht gerö­te­te Gesicht, um mich her­um öff­nen die ers­ten Stra­ßen­stän­de an denen man Obst, Gemü­se oder die tra­di­tio­nel­le Fisch­sup­pe „Amok“ zum Früh­stück erste­hen kann, hin und wie­der bahnt sich ein lee­res Tuk­Tuk sei­nen Weg durch die von der Nacht noch müden Gas­sen. So ruhig wie gera­de eben habe ich Kam­bo­dscha noch nicht erlebt. Fast schon fried­lich muten die sonst so über­füll­ten und lau­ten Stra­ßen an, doch in mir krib­belt die Auf­re­gung. Ich bin am Ziel mei­ner Rei­se. Schon in eini­gen Tagen wer­de ich zurück nach Iloi­lo flie­gen und von dort aus nur kur­ze Zeit spä­ter nach einem kom­plet­ten Jahr vol­ler unver­gess­li­cher Erleb­nis­se die Heim­rei­se nach Deutsch­land antre­ten. Doch gera­de eben zählt nur Eines. Einer der …

Good to know about Slovakia — Part 2

Wenn du bis jetzt noch nicht so viel über die Slo­wa­kei weißt, dann wirst du nach die­sem Text etwas schlau­er sein. Falls du den Part 1 noch nicht gele­sen hast, kannst du das natür­lich noch nach­ho­len. Öff­nungs­zei­ten Da mein Wochen­en­de mon­tags und diens­tags ist, woll­te ich schon öfters eine Unter­neh­mung machen, wur­de aber durch einen simp­len Grund gehin­dert: Vie­le Muse­en oder Aus­flugs­zie­le haben mon­tags geschlos­sen. War manch­mal durch­aus ärger­lich, aber einen Tag in der Woche ist durch­aus akzep­tiert. Aus­flugs­zie­le Wuss­test du, dass die Slo­wa­kei über 200 Bur­gen und Schlös­ser hat? Für ein Land, dass so groß ist wie Bay­ern und Baden-Wür­t­­te­m­berg sind das ziem­lich vie­le! Dem­entspre­chend könn­te ich theo­re­tisch jedes Wochen­en­de eine ande­re Burg besu­chen. Das habe ich zwar nicht gemacht, son­dern “nur” sie­ben, die aber alle­samt ziem­lich impo­sant waren. Bäcke­rei Wenn du in klei­ne­ren Städ­ten nach einer typisch Deut­schen Bäcke­rei suchst, wirst du nur schwer eine fin­den. Zumin­dest ging es mir so. Die meis­ten Slo­wa­ken kau­fen ihr Brot in den Super­märk­ten. Immer­hin gibt es genug Brot­aus­wahl, die auch sehr erschwing­lich ist. Außer­dem gibt es …