Freiwilligendienst, Luisa in der Slowakei
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Good to know about Slovakia — Part 2

Wenn du bis jetzt noch nicht so viel über die Slo­wa­kei weißt, dann wirst du nach die­sem Text etwas schlau­er sein. Falls du den Part 1 noch nicht gele­sen hast, kannst du das natür­lich noch nach­ho­len.

Öffnungszeiten

Da mein Wochen­en­de mon­tags und diens­tags ist, woll­te ich schon öfters eine Unter­neh­mung machen, wur­de aber durch einen simp­len Grund gehin­dert: Vie­le Muse­en oder Aus­flugs­zie­le haben mon­tags geschlos­sen. War manch­mal durch­aus ärger­lich, aber einen Tag in der Woche ist durch­aus akzep­tiert.

Ausflugsziele

Wuss­test du, dass die Slo­wa­kei über 200 Bur­gen und Schlös­ser hat? Für ein Land, dass so groß ist wie Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg sind das ziem­lich vie­le! Dem­entspre­chend könn­te ich theo­re­tisch jedes Wochen­en­de eine ande­re Burg besu­chen. Das habe ich zwar nicht gemacht, son­dern “nur” sie­ben, die aber alle­samt ziem­lich impo­sant waren.

Bäckerei

Wenn du in klei­ne­ren Städ­ten nach einer typisch Deut­schen Bäcke­rei suchst, wirst du nur schwer eine fin­den. Zumin­dest ging es mir so. Die meis­ten Slo­wa­ken kau­fen ihr Brot in den Super­märk­ten. Immer­hin gibt es genug Brot­aus­wahl, die auch sehr erschwing­lich ist. Außer­dem gibt es hier die güns­tigs­ten “Bröt­chen”, die ich bis­her kann­te. Die soge­nann­ten “Rozok” kos­ten nur sie­ben oder acht Cent und sind eine Mischung aus Hörn­chen, Crois­sant und Bröt­chen.

Post

Neu war auch für mich, dass man Brief­mar­ken nur bei der Post bekommt. In mei­ner Post­fi­lia­le muss man eine Num­mer zie­hen, um sein Paket/ Brief abzu­ge­ben.

Namenstag und Geburtstag

Bis vor drei Wochen wuss­te ich noch nicht, wann mein Namens­tag ist. Inzwi­schen weiß ich es, weil die­ser in der Slo­wa­kei zumin­dest ein biss­chen gefei­ert wird. Man wird zwar nicht mit Geschen­ken über­häuft, aber man gra­tu­liert zum Namens­tag. In der slo­wa­ki­schen Schreib­wei­se wird Lui­sa “Lujza” geschrie­ben und ich habe am 09.07 mei­nen Namens­tag. Der Geburts­tag wird natür­lich trotz­dem grö­ßer gefei­ert, aber eher nur im Kreis der Fami­lie und nicht noch mit einer extra Geburts­tags­par­ty mit Freun­den. Das liegt dar­an, dass ab der wei­ter­füh­ren­den Schu­le die Freun­de dei­nen Geburts­tag orga­ni­sie­ren und nicht man selbst. Das war für mich schwer, weil ich ger­ne Geburts­ta­ge oder Par­tys pla­ne.

Verkehr, Straßen, Schilder

Von der Stra­ße kann ich auch noch etwas erzäh­len. Zum einem gibt es vie­le Vor­fahrts­stra­ßen­schil­der, die per­fekt an die Stra­ßen ange­passt sind. Ver­mut­lich wur­den sie spe­zi­ell für die Stra­ße ent­wor­fen. Ich habe eine klei­ne Col­la­ge mit den Schil­dern gemacht.

Außer­dem gibt es (zur Ver­wir­rung mei­ner­seits) schrä­ge Zebra­strei­fen. Schon als klei­nes Kind wur­de mir bei­gebracht, dass es gefähr­li­cher ist, wenn man schräg über die Stra­ße geht, anstatt gera­de. Selt­sam, aber na gut. Lei­der hal­ten sich die Auto­fah­rer nicht immer an die Regeln an Zebra­strei­fen. Des­halb immer schön nach links, rechts, links schau­en, bevor man über die Stra­ße geht.

Vor Blit­zer in der Slo­wa­kei muss man sich kaum fürch­ten, weil es kaum wel­che gibt. Dafür gibt es ver­mehrt Poli­zei­kon­trol­len auf Bun­des­stra­ßen oder in Dör­fern. Zwei Din­ge noch: Wenn du mit dem Auto unter­wegs bist, hal­te dich stets an das Tem­po­li­mit von max. 120 km/h auf der Auto­bahn und lass das Licht immer an, dass ist Pflicht.

Man­che ande­ren Din­ge sind mir auch auf­ge­fal­len, die ich aber nicht erklä­ren kann, wie zum Bei­spiel die vie­len Reflek­tor­bän­der, die ich oft an Hand­ta­schen sehe oder war­um es Pfandau­to­ma­ten gibt, obwohl es kein Pfand auf den Fla­schen hat. Aber die­se Din­ge kann ich mir noch von einem Slo­wa­ken erklä­ren las­sen oder sie blei­ben mir für immer ein Rät­sel 😊.

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