Freiwilligendienst, Luisa in der Slowakei
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Abschied nehmen

Nun ist es wirk­lich nicht mehr lan­ge bis mei­ne Eltern kom­men und ich wie­der nach Deutsch­land zurück­keh­ren wer­de. Nun heißt es Abschied neh­men, letz­te Unter­neh­mun­gen machen und mich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, zu gehen.

Aus­lands­blog­ge­rin Ron­ja hat in einem ihrer Blog­ar­ti­kel geschrie­ben: “Es ist ein Abschied auf Raten, immer stück­chen­wei­se, mund­ge­rech­te Por­tio­nen.”. Dem kann ich nur zustim­men. Ich den­ke oft “heu­te war das letz­te Mal Slo­wa­kisch-Unter­richt“ oder das ich nicht mehr oft über die­se oder jene Brü­cke gehen wer­den …

Die 11 Mona­te kamen mir so lang und doch irgend­wie kurz vor. Ich habe so viel erlebt, neue Men­schen ken­nen­ge­lernt und ein­zig­ar­ti­ge Freund­schaf­ten geschlos­sen. Das alles hin­ter mir zu las­sen, fällt mir schwer.

In der Zeit habe ich sechs neue Län­der bereist (Slo­wa­kei, Öster­reich, Polen, Tsche­chi­en, Ungarn und Rumä­ni­en). Das hät­te ich nicht für mög­lich gehal­ten und füh­le mich des­halb unglaub­lich pri­vi­le­giert.

Doch ich nut­ze die letz­ten Tage und tref­fe mich mit vie­len Freun­den noch­mal per­sön­lich und genie­ße ein­fach die Zeit im hier und jetzt. Am mei­nem letz­tem Abend habe ich vie­le, lie­be Men­schen zu mei­ner Good­bye-Par­ty ein­ge­la­den.

Ich habe die Zeit in der Slo­wa­kei sehr genos­sen und sie war reich geseg­net, trotz der Höhen und Tie­fen. Aber ich freue mich auch wie­der auf Zuhau­se. Dort wird auch ein neu­es Kapi­tel begin­nen, dass sei­ne Aben­teu­er bereit­hält.

Bis dahin alles Gute
Eure Lui­sa

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