Bendix in Dänemark
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Blogger-Steckbrief: Bendix

Name: Ben­dix
Alter: 23
Her­kunfts­ort: Ham­burg

Wo machst du dei­nen Aus­lands­auf­ent­halt? In der Klein­stadt Hor­sens in Däne­mark. Das 55.000 See­len Städt­chen liegt an der Ost­küs­te, direkt am Hor­sens Fjord.
Was machst du da? Ich habe in Hor­sens ein 3,5‑jähriges Voll­zeit Civil Engi­nee­ring Bache­lor­stu­di­um ange­fan­gen und abge­schlos­sen.
Von wann bis wann? Von August 2016 bis Janu­ar 2020

Wieso hast du dich für diesen Auslandsaufenthalt entschieden?

Ich hat­te schon immer den Drang in ande­ren Län­dern zu leben. Nach einem High School Aus­tausch in den USA, einem hal­ben Jahr in Öster­reich und meh­re­ren Mona­ten auf Rei­sen war für mich klar: Das reicht mir noch nicht. Ich will auch mein Stu­di­um im Aus­land machen. 

Wie finanzierst du deinen Auslandsaufenthalt?

In Däne­mark kommt man als Stu­dent finan­zi­ell sehr gut auch unab­hän­gig von den Eltern über die Run­den. Das däni­sche Äqui­va­lent zu Bafög unter­stützt jeden Stu­den­ten einer däni­schen Uni aus der EU mit 800 Euro monat­lich. Der Min­dest­lohn liegt bei ca. 16 Euro, wenn man dann noch job­ben geht. Und mit wei­te­rer Unter­stüt­zung zum Bei­spiel durch Wohn­geld und Kin­der­geld, kann man als Stu­dent gut leben und gleich­zei­tig noch Geld anspa­ren oder viel ver­rei­sen.

Was sind deine Hobbies?

Mei­ne größ­te Lei­den­schaft ist das Ski­fah­ren und Ski­tou­ren­ge­hen. Da ich das aber nur weni­ge Wochen im Jahr machen kann, habe ich auch noch ande­re Hob­bys wie Schach­spie­len, Hockey, Bad­min­ton und fei­ern gehen.

Was ist dein Lieblingsgericht?

Wäh­rend mei­ner Zeit in Däne­mark habe ich Kochen für mich ent­deckt und vie­le Gerich­te von mei­nen Rei­sen nach­ge­kocht. Beson­ders gefällt mir die malay­si­sche Küche mit ihren ver­schie­de­nen Reis­ge­rich­ten wie Nasi Lemak oder Nasi Goreng.

Wie liefen die Vorbereitungen für deinen Auslandsaufenthalt ab?

Mitt­ler­wei­le bin ich voll und ganz in Däne­mark ange­kom­men. Vor mei­nem Aus­lands­stu­di­um habe ich aber schon mit den Basics der däni­schen Spra­che ange­fan­gen und mich nach Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten und Face­book-Grup­pen umge­schaut, um direkt Anschluss zu fin­den.

Was musste auf jeden Fall mit in deinen Koffer?

Wenn ich zurück an mei­nen Umzug nach Däne­mark den­ke, gibt es ein paar Sachen bei denen ich sehr froh bin, sie mit­ge­nom­men zu haben. Einer­seits haben mir mei­ne Sport­sa­chen (Hockey- und Bad­min­ton­schlä­ger) gleich erlaubt, mich den Teams in Däne­mark anzu­schlie­ßen, was es sehr ein­fach gemacht hat, Anschluss zu fin­den. Da aller Anfang schwer ist, beson­ders wenn man das ers­te Mal wirk­lich aus dem Hei­mat­land weg­zieht, hat es mir außer­dem sehr gehol­fen, meh­re­re Andenken wie Foto­al­ben etc. mit­zu­neh­men. Die haben mich auf­ge­mun­tert, wenn es mal nicht so rei­bungs­los lief.

Worauf hast du dich am meisten gefreut?

Am meis­ten habe ich mich damals auf die Frei­heit und Eigen­stän­dig­keit gefreut, die mit einem Neu­start in einem neu­en Land kom­men. Außer­dem habe ich mich sehr auf die vie­len unbe­kann­ten Fak­to­ren gefreut. Wo wer­de ich Arbeit fin­den? Was kann ich in der neu­en Stadt alles sehen und erle­ben? Wer­de ich schnell Freun­de fin­den?

Mit was für Schwierigkeiten hast du gerechnet?

Auf­grund mei­nes Aus­lands­auf­ent­hal­tes in den USA war die eng­li­sche Spra­che kei­ne Hür­de mehr. Ein kom­plet­tes Inge­nieurs-Bache­lor­stu­di­um auf Eng­lisch ist dann aber schon ein wenig schwe­rer als nor­ma­le Unter­hal­tun­gen mit Ame­ri­ka­nern. 

Dein Blog: Warum bloggst du, was willst du mitteilen? 

Vor zwei Jah­ren habe ich mei­nen eige­nen Blog eröff­net, auf dem ich über mei­ne Rei­sen und Erfah­run­gen in Däne­mark geschrie­ben habe. Auf­grund von Zeit­man­gel muss­te ich ihn aber ein­stel­len. Jetzt möch­te ich hier die Mög­lich­keit nut­zen, mei­ne Erfah­run­gen noch­mal Revue pas­sie­ren zu las­sen und mit ande­ren zu tei­len.

Was erwartet die Leserinnen und Leser in den nächsten Wochen und Monaten auf deinem Blog?

Vie­le Tipps, Tricks und Erfah­rungs­be­rich­te, wie man sein Aus­lands­se­mes­ter oder Aus­lands­stu­di­um span­nend gestal­ten kann und wie man es sich ein­fa­cher machen kann. Außer­dem möch­te ich über die Din­ge schrei­ben, über die man sich umsonst den Kopf zer­bricht und was wirk­lich zählt, wenn man sich für solch einen Schritt im Leben ent­schei­det.

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