Monate: April 2020

Besonderheiten des Studiums

Eine der Sachen, die mir auf der Bil­dungs­mes­se ver­spro­chen wur­den, als ich mich für das Stu­di­um in Hor­sens ent­schie­den habe, war die prak­ti­sche Aus­rich­tung des Stu­di­ums. Das war sogar einer der ent­schei­den­den Fak­to­ren, wes­we­gen ich mich immer auf die­se Akti­vi­tä­ten gefreut habe. Nach nun meh­re­ren Mona­ten in Däne­mark habe ich von die­ser prak­ti­schen Aus­rich­tung lei­der nicht all­zu viel mit­be­kom­men. Es wur­den zwar ver­schie­de­ne Exkur­sio­nen im Lau­fe des ers­ten Semes­ters geplant, ein paar davon sind aber ins Was­ser gefal­len und die, die tat­säch­lich statt­ge­fun­den haben, waren Fir­men­be­su­che, wo wir den hal­ben Tag in einem Mee­ting­raum saßen und einer Prä­sen­ta­ti­on des Unter­neh­mens gefolgt sind. Nach fast einem Jahr wur­de das alles aber end­lich ein wenig inter­es­san­ter. Mit dem Geo­­lo­gie-Kurs sind wir die däni­sche Küs­te her­un­ter­ge­fah­ren und haben uns ver­schie­de­ne Steil­klip­pen ange­guckt, um die ver­schie­de­nen geo­lo­gi­schen Schich­ten zu ana­ly­sie­ren und die­se auf ihre Sta­bi­li­tät und Zusam­men­set­zung zu tes­ten. Danach fin­gen auch ver­schie­de­ne pas­sen­de Work­shops in der Uni an, wel­che beglei­tend zu den Kur­sen lie­fen. Pas­send zu Kur­sen wie z.B. Gebäu­de­ver­sor­gung, hat­ten wir kur­ze Klem­p­­ner- und Schwei­­ßer-Kur­­se, bei denen …

Endlich eigenes Geld verdienen

Nicht nur bin ich am Anfang des zwei­ten Semes­ters end­lich in eine schö­ne Woh­nung umge­zo­gen, ich habe auch Arbeit gefun­den. Nach­dem die kom­plet­te Büro­kra­tie mit der däni­schen per­sön­li­chen Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer und einem däni­schen Kon­to nach meh­re­ren Mona­ten end­lich hin­ter mir lag, konn­te ich mich bei Fir­men für einen Stu­den­ten­job bewer­ben. Da ich zu die­sem Zeit­punkt kaum Dänisch gelernt hat­te und erst im zwei­ten Semes­ter mei­nes Stu­di­ums war, hat sich das aber als schwe­rer her­aus­ge­stellt als zuerst ange­nom­men. Arbeit in Cafés oder Restau­rants ist in solch einer klei­nen Stadt schwer zu fin­den, beson­ders wenn man sich nicht mit den Ein­hei­mi­schen unter­hal­ten kann. Das­sel­be Pro­blem gab es auch bei den Inge­nieurs­fir­men, wo mir einer­seits die Däni­sche Spra­che und ande­rer­seits auch feh­len­des Wis­sen und Erfah­run­gen einen Strich durch die Rech­nung gemacht haben. Nach ein paar Wochen hat­te ich dann aber doch Glück. Die Trend­him-Saga beginnt Ein unschein­ba­res Aus­schrei­ben an der Job-Wand im Gang mei­ner Uni hat die Auf­merk­sam­keit eines Freun­des von mir geweckt. Er hat mir emp­foh­len, mich dort zu bewer­ben, da ich doch Deutsch als Mut­ter­spra­che habe. Auf …