Allgemein, Elena in Rumänien, Freiwilligendienst
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63 Tage im Ausland

Jetzt bin ich tat­säch­lich schon seit zwei Mona­ten in Pan­ciu! Auch wenn das ein­fach ein Fakt ist, fühlt es sich super komisch an, es laut aus­zu­spre­chen. Einer­seits ist in den letz­ten Wochen so viel pas­siert ‑von einem Aus­flug in die Ber­ge, über die täg­li­che Arbeit mit den Kin­dern bis zu mei­nem ers­ten Weih­nach­ten im Aus­land- dass es mir viel län­ger vor­kommt. Ande­rer­seits kann ich nicht glau­ben, wie schon zwei gan­ze Mona­te ver­ge­hen konn­ten, die ich jetzt weg von mei­ner Stadt und den Men­schen, die mich mein gan­zes Leben beglei­tet haben, bin. Es stimmt also — Zeit ver­geht — komisch.

Focşa­ni, die nächs­te Großstadt

Mitt­ler­wei­le habe ich auch schon mei­ne eige­nen Gewohn­hei­ten ent­wi­ckelt, was mir ziem­lich das Gefühl gibt, hier nicht nur mei­ne Zeit zu ver­brin­gen, son­dern wirk­lich zu leben. Meist sind es simp­le Din­ge, wie das Wie­der­erken­nen von bestimm­ten Leu­ten auf der Stra­ße oder ein­fach das Café, in dem ich fast jeden Tag bin. Aber die­se Sachen geben mir ein Gefühl der Ver­traut­heit. Außer­dem gibt es jeden Sams­tag einen Wochen­markt, vor allem für Lebens­mit­tel wie Obst und Gemü­se, aber auch für Klei­dung und Bas­tel­wa­ren. Für mich ist das mit der Zeit eines der High­lights der Woche gewor­den, weil ich so lang­sam auch eini­ge der Händ­ler ken­ne und mich jedes Mal freue, wenn ich mich auf Rumä­nisch unter­hal­ten kann.

 Direkt nach der Qua­ran­tä­ne ging es dann auch gleich mit mei­nem Pro­jekt los! Ich war super auf­ge­regt und am Anfang war es auch nicht ganz ein­fach, vor allem wegen der Sprach­bar­rie­re, aber wir arbei­ten dran! Aber wie und was ich da genau mache, erfahrt ihr dann in mei­nem nächs­ten Beitrag!

Bis ganz bald!

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