Autor: sprung-ins-ausland

Living library in Panciu

Lan­ge Zeit ist es her – hier bin ich wie­der! In den letz­ten Wochen ist der Som­mer aus­ge­bro­chen, es sind täg­lich fast 40 grad und ich war manch­mal ein biss­chen trä­ge. Lang­sam neigt sich auch mei­ne Zeit hier dem Ende zu. Noch will ich das nicht wirk­lich wahr­ha­ben, weil ich mich hier mitt­ler­wei­le so zu Hau­se füh­le. Ich weiß noch, wie gro­ße Angst ich hat­te, als ich von mei­nem zu Hau­se in Ber­lin weg­ge­gan­gen bin, weil ich mei­ne Kom­fort­zo­ne so ziem­lich kom­plett ver­las­sen habe. Jetzt aber, da ich immer wenn ich raus­ge­he, irgend­je­man­den tref­fe, mit dem ich mich unter­hal­te, die Nach­spei­sen­kar­te mei­nes Lieb­lings­re­stau­rants aus­wen­dig ken­ne und mir sogar der Mann, bei dem ich unser Gemü­se kau­fe, ans Herz gewach­sen ist, ist mein Leben hier jetzt mei­ne Kom­fort­zo­ne gewor­den. Die wer­de ich jetzt bald wie­der ver­las­sen und ich brau­che noch ein biss­chen, um das zu rea­li­sie­ren. Des­halb freue ich mich umso mehr, dass wir vor Kur­zem ein Event hat­ten, bei dem ich ein biss­chen reflek­tie­ren konn­te: Über mei­ne Arbeit und über das Kon­zept von Freiwilligendiensten – …

Grüne Karten

Eines der schöns­ten Erleb­nis­se die ich bis­her in Rumä­ni­en machen konn­te Hier bin ich wie­der! Seit mei­nem letz­ten Bei­trag ist eini­ge Zeit ver­gan­gen, die letz­ten Wochen waren etwas grau, es hat fast durch­gän­gig gereg­net und ich war, um ehr­lich zu sein, auch nicht gera­de bes­ter Lau­ne. Ich weiß noch, dass mir vor mei­ner Aus­rei­se gesagt wur­de, dass es typisch ist, in der Mit­te sei­nes Frei­wil­li­gen­diens­tes einen klei­nen Hän­ger zu haben. Ich habe mir damals gedacht: „Bei mir wird es anders sein!“ — aber nein:) Das ist jedoch voll­kom­men okay! Der Som­mer kommt jetzt end­lich, mei­ne Ener­gie ist nach ein paar moti­va­ti­ons­lo­sen Wochen noch­mal in die Höhe geschos­sen und es geht rich­tig berg­auf! Vor allem was unse­re Arbeit bei Lumea lui Pinoc­chio angeht und davon will ich euch hier erzählen.

Zeit ist etwas Seltsames

Hier bin ich wie­der! Wenn ich dar­an den­ke, dass ich jetzt schon fast an der Hälf­te mei­nes Frei­wil­li­gen­diens­tes ange­kom­men bin, bestä­tigt sich mei­ne The­se von vor­her nur — Zeit ist etwas Selt­sa­mes.  Ein Teil von mir freut sich, wie­viel ich von mei­nem Weg schon geschafft habe, auch weil ich gro­ßen Respekt vor die­sem Schritt hat­te und immer noch habe. Auf der ande­ren Sei­te graut mir vor dem Gedan­ken, wie­viel Zeit jetzt schon ver­gan­gen ist, und dass mir außer der Erin­ne­rung nichts mehr davon bleibt.

Der beste Sprachkurs: Lernen mit Kindern

Heu­te will ich euch mehr von mei­ner Tätig­keit hier beschrei­ben. Erst­mal zum Kon­zept: Das Zen­trum Lumea lui Pinoc­chio ist ein Tages­zen­trum für Kin­der und Jugend­li­che, über­wie­gend aus Roma und Sin­ti Fami­li­en. Die Kin­der kom­men nach der Schu­le zu uns und wir essen zusam­men und machen Haus­auf­ga­ben. Danach machen wir oft etwas Krea­ti­ves oder Bewe­gungs­spie­le drau­ßen und auch eine Schnit­zel­jagd durch Pan­ciu haben wir schon gemacht.

63 Tage im Ausland

Jetzt bin ich tat­säch­lich schon seit zwei Mona­ten in Pan­ciu! Auch wenn das ein­fach ein Fakt ist, fühlt es sich super komisch an, es laut aus­zu­spre­chen. Einer­seits ist in den letz­ten Wochen so viel pas­siert ‑von einem Aus­flug in die Ber­ge, über die täg­li­che Arbeit mit den Kin­dern bis zu mei­nem ers­ten Weih­nach­ten im Aus­­­land- dass es mir viel län­ger vor­kommt. Ande­rer­seits kann ich nicht glau­ben, wie schon zwei gan­ze Mona­te ver­ge­hen konn­ten, die ich jetzt weg von mei­ner Stadt und den Men­schen, die mich mein gan­zes Leben beglei­tet haben, bin. Es stimmt also — Zeit ver­geht — komisch.

Ausland und erstmal Quarantäne

Von Ele­na Ganz habe ich es zwar noch nicht rea­li­siert, aber ich bin jetzt tat­säch­lich in Rumä­ni­en ange­kom­men! Auch wenn ich nach wie vor sehr glück­lich bin, hier sein zu kön­nen, fühlt es sich noch nicht wirk­lich so an, weil ich seit mei­ner Ankunft in Qua­ran­tä­ne bin und daher von Rumä­ni­en noch nicht mehr als mein eige­nes Zim­mer gese­hen habe. Das ist natür­lich nicht beson­ders schlimm, aber ich hat­te mir mei­ne ers­ten Tage in einem neu­en Land schon deut­lich akti­ver vor­ge­stellt. Da ich aber bestimmt nicht die Ein­zi­ge bin, die durch die­se ‑ein biss­chen ner­vi­ge Zeit- gehen muss, bevor es dann rich­tig los­geht, habe ich mir über­legt, hier ein paar Ideen zu sam­meln, um die Zeit irgend­wo doch sinn­voll zu nut­zen und nicht ganz in schlech­ter Lau­ne zu versinken!

Los geht’s nach Rumänien — Trotz Corona!

Von Ele­na Ich kann es noch gar nicht rich­tig fas­sen, dass ich das schrei­be, aber es ist so: In ein paar Tagen geht es los — ich wer­de für neun Mona­te in eine klei­ne Stadt in dem Osten Rumä­ni­ens rei­sen, um dort ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr zu absol­vie­ren. Dort wer­de ich in einer Kin­der­ta­ges­stät­te sein, denn die Arbeit mit Kin­dern hat mir schon immer Spaß gemacht. Und jetzt wer­de ich das tat­säch­lich in einem ande­ren Land täg­lich machen kön­nen, zusam­men mit Men­schen aus der gan­zen Welt.

Venedig — eine Stadt mit vielen Inseln

Von Michel­le N. Hey guys Bevor ich aufs eigent­li­che The­ma ein­ge­he, ein biss­chen was über mich. Ich hei­ße Michel­le und bin 15 Jah­re alt. Mit mei­ner Fami­lie woh­ne ich in der Gegend von Stutt­gart. War­um ihr über­haupt etwas von mir hier lesen könnt? Ganz ein­fach, weil ich dank einem Work­shop der Jugend­stif­tung Baden-Wür­t­­te­m­­berg einen Blog­bei­trag gestal­ten durf­te. Blo­g­­ging-Kur­­se fin­den regel­mä­ßig statt, also hal­tet die Augen offen, falls ihr auch mal teil­neh­men wollte.

England — Konnte ich mein Englisch in 11 Tagen verbessern?

Von Sarah B. Eine Rei­se nach Eng­land und das Ziel: flie­ßen­der Eng­lisch spre­chen. Denn ich habe bis dahin kaum Eng­lisch gespro­chen. Nur manch­mal im Schul­un­ter­richt, aber auch dort nicht wirk­lich viel. Außer­dem woll­te ich so viel wie mög­lich von der bri­ti­schen Kul­tur und der Lebens­wei­se der Men­schen mit­neh­men. Und das alles in nur 11 Tagen!