Autor: Sprung-ins-Ausland

Trip nach Russland – so klappt’s

Mai­ke macht ihren Frei­wil­li­gen­dienst in Lett­land — da liegt ein Abste­cher zum gro­ßen Nach­barn Russ­land nahe. In die­sem Blog­bei­trag erzählt sie euch, was sie über Visum und Ein­rei­se nach Russ­land gelernt hat: Ich woh­ne eigent­lich nur 40 km von Russ­land ent­fernt – mein Ziel, dort­hin zu rei­sen, zu errei­chen war trotz­dem gar nicht so ein­fach! Was man bei Visum, Ein­rei­se und Buchun­gen beach­ten muss, erfahrt ihr hier. Visum Der deut­sche Rei­se­pass ist einer der mäch­tigs­ten der Welt – in die meis­ten Län­der kann man als deut­scher Staats­bür­ger pro­blem­los ohne Visum ein­rei­sen, doch Russ­land ist lei­der kei­nes die­ser Län­der. Zusätz­lich gibt es eini­ge Vor­aus­set­zun­gen zur erfolg­rei­chen Bean­tra­gung eines Visums, die gar nicht immer so ein­fach zu erfül­len sind. Um einen Vis­ums­an­trag für Russ­land zu stel­len, braucht man eine offi­zi­el­le Ein­la­dung eines rus­si­schen Staats­bür­gers, einer rus­si­schen Organisation/Institution oder eines Hotels (bil­li­ge Hos­tels aus­ge­schlos­sen). Die­se offi­zi­el­le Ein­la­dung ist die größ­te Hür­de und der Grund dafür, dass man als nor­ma­ler Tou­rist oder Back­pa­cker wohl eher eine Agen­tur auf­sucht, als zur Rus­si­schen Bot­schaft direkt zu gehen. Die Tou­ris­mus­agen­tu­ren in Lett­land …

Warum Hiroshima mehr als nur eine Stadt ist

Ein zwei­tes Mal bin ich nun in Hiro­shi­ma, um an mei­nem Zwi­schense­mi­nar teil­zu­neh­men. Dabei ging es nicht nur um uns Frei­wil­li­ge und unse­ren Dienst, son­dern auch viel um die Stadt Hiro­shi­ma und ihre Bedeu­tung. Ein hal­bes Jahr ist nun vor­bei, seit­dem ich hier in Japan mei­ne Frei­wil­li­gen­dienst ange­fan­gen und das Land ken­nen­ge­lernt habe. Umso mehr habe ich mich drauf gefreut, end­lich alle ande­ren Mit­frei­wil­li­gen in Hiro­shi­ma beim Zwi­schense­mi­nar zu tref­fen und gemein­sam über das ver­gan­ge­ne letz­te hal­be Jahr zu spre­chen (ich kam übri­gens zu spät :D). Das Semi­nar, wel­ches vom 4.–13. März ging, konn­te man in drei Schwer­punk­te unter­tei­len: Reflek­ti­on Frie­dens­ar­beit und Geschich­te Hiro­shi­mas Offi­zi­el­le Besu­che bei der Stadt und Exkur­sio­nen Die­ser Blog­ein­trag soll kurz über das The­ma 2 und die Stadt han­deln, bezie­hungs­wei­se soll die­ser Blog­bei­trag ein Ver­such von mir sein, ein paar mei­ner Gedan­ken, die mir wäh­rend des Semi­nars in Bezug zu Hiro­shi­ma auf­ge­kom­men sind, mit euch zu tei­len: Am Mor­gen des 6. August 1945 wur­de im Krieg die ers­te Atom­bom­be über Hiro­shi­ma zum Ein­satz gebracht. 80% der Innen­stadt wur­de von der Druck­wel­le …

Was will sie essen?

Wenn man an Bra­si­li­en denkt, fal­len einem wahr­schein­lich Traum­strän­de ein, der far­ben­fro­he Kar­ne­val, aber auch Pro­ble­me mit Gewalt und Armut. Lau­ra macht in die­sem Bei­trag auf einen wei­te­ren Miss­stand auf­merk­sam: Die Behand­lung von Frau­en in der bra­si­lia­ni­schen Gesell­schaft.

Mein Mid-Term Seminar

Semi­na­re gehö­ren zu Frei­wil­li­gen­diens­ten genau­so wie die eigent­li­che Arbeit. Für Lui­sa war es nun Zeit, nach der Hälf­te ihres Diens­tes zu reflek­tie­ren: Was war gut, und wie will ich mei­ne ver­blei­ben­de Zeit nut­zen? Huch, ist wirk­lich die Hälf­te mei­ner Zeit hier vor­bei? Jap, um genau zu sein, hat die zwei­te Hälf­te am 14.02.19 ange­fan­gen (am Valen­tins­tag). Da ich mit Eras­mus+ unter­wegs bin, ist ein Zwi­schense­mi­nar Pflicht. Im Okto­ber hat­te ich schon mein On-Arri­val Semi­nar (Ankom­mens­se­mi­nar) und mit den glei­chen Leu­ten wie beim On-Arri­val haben wir uns für vier Tage in Trenči­ans­ke Tepli­ce getrof­fen. Einer schö­nen Stadt, die für ihre gute Mine­ral­quel­len bekannt ist. Um ehr­lich zu sein hat­te ich zunächst nicht so viel Lust dar­auf, weil es viel bei der Arbeit zu tun gibt und ich erst den Sinn von dem Semi­nar nicht ver­stan­den habe. Aber ich wur­de im Nach­hin­ein posi­tiv über­rascht. Die Stim­mung unter uns Frei­wil­li­gen war von Anfang an gut und gelöst und wir haben den ers­ten Abend in einer lus­ti­gen Bar ver­bracht. Am Frei­tag haben wir unse­re Arbeit noch­mal grob vor­ge­stellt und …

Warum Japaner Berge anzünden

Japan ist ein­fach… ein­fach anders. Einen Berg anzün­den ist Brand­stif­tung? Ach was, lasst uns lie­ber vie­le Leu­te ver­sam­meln, ein Feu­er­werk vor­ne­dran­hän­gen und ein rie­si­ges Fest draus machen! Ich prä­sen­tie­re: Yama­ya­ki in Nara Im japa­ni­schen bedeu­tet Yama (山) gleich Berg und Yaki (焼き) soviel wie Bra­ten, Rös­ten oder auch Bren­nen. Yaki fin­det sich oft in Kom­bi­na­ti­on mit Essen. Yaki­to­ri ist zum Bei­spiel gegrill­tes Geflü­gel und ein Yama­ya­ki eben ein „gegrill­ter“ Berg lol. Bei mei­ner Recher­che nach wei­te­ren Yama­ya­kis muss­te ich fest­stel­len, dass das Yama­ya­ki in Nara tat­säch­lich das ein­zi­ge in Japan zu sein scheint. Komi­scher­wei­se kann aber jeder mit dem Begriff Yama­ya­ki was anfan­gen, ohne das Fest in Nara wirk­lich zu ken­nen. Wahr­schein­lich waren Yama­ya­kis frü­her öfters ver­brei­tet in Ver­bin­dung mit reli­giö­sen Ritua­len oder ähn­li­ches von Schrei­nen und Tem­peln. Ursprung Schon seit hun­der­ten Jah­ren sind bis heu­te die zwei umlie­gen­den Tem­pel, der Todai­ji- und der Kofu­ku­ji-Tem­­pel, und der Kasu­­ga-Schrein an der Zere­mo­nie betei­ligt. Woher die Yama­ya­ki-Zere­­mo­­nie aber stammt, weiß kei­ner ganz genau. Eine Theo­rie besagt, dass sich die anlie­gen­den Tem­pel um Land gestrit­ten haben und das …