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Einführungswoche – 5 Tage Programm

Die ers­te Woche in mei­ner neu­en Hei­mat war sehr inten­siv. Wäh­rend der Ein­füh­rungs­wo­che haben die Pro­fes­so­ren schon in der Mit­tags­pau­se däni­sches Bier ser­viert und abends ging es mit aller­lei Ver­an­stal­tun­gen wei­ter. Ein Geburts­tag, Woh­nungs­ein­wei­hun­gen, Grill­fes­te, Stu­den­ten­bar­eröff­nung und ein tra­di­tio­nel­les zwei­tä­gi­ges Mit­tel­alt­er­fes­ti­val im Her­zen der Stadt, haben kaum Platz zum Schla­fen und Kof­fer­aus­pa­cken gelas­sen. Däni­sche Direkt­heit und Was­ser­tür­me Ein Merk­mal der Dänen, das sich durch mei­ne kom­plet­te Aus­­­land­s­s­tu­­di­ums-Erfah­­rung zieht, ist der infor­mel­le Umgang der Dänen mit ande­ren Leu­ten. Egal ob es dein Pro­fes­sor, der Direk­tor der Uni­ver­si­tät, dein direk­ter Vor­ge­setz­ter oder der CEO eines Bil­­lio­­nen-Euro-Kon­­zerns ist, man spricht sich mit dem Vor­na­men an, als ob man sich schon seit Jah­ren kennt. Von der deut­schen „Steif­heit“ beim Umgang mit Frem­den oder Höher­ran­gi­gen ist hier nichts zu fin­den, obwohl Hor­sens gera­de mal 150 Kilo­me­ter hin­ter der Gren­ze liegt. Vom ers­ten Tag an habe ich mei­ne Pro­fes­so­rin mit Dor­te ange­spro­chen und bis zum 3. Semes­ter kann­te ich Ihren Nach­na­men nicht mal. In der Ein­füh­rungs­wo­che waren unse­re zwei Pro­fes­so­ren auch eher wie Freun­de oder Men­to­ren zu uns Erst­se­mes­tern. Neben ver­schie­dens­ten …