Alle Artikel in: Maike in Lettland

Trip nach Russland – so klappt’s

Mai­ke macht ihren Frei­wil­li­gen­dienst in Lett­land — da liegt ein Abste­cher zum gro­ßen Nach­barn Russ­land nahe. In die­sem Blog­bei­trag erzählt sie euch, was sie über Visum und Ein­rei­se nach Russ­land gelernt hat: Ich woh­ne eigent­lich nur 40 km von Russ­land ent­fernt – mein Ziel, dort­hin zu rei­sen, zu errei­chen war trotz­dem gar nicht so ein­fach! Was man bei Visum, Ein­rei­se und Buchun­gen beach­ten muss, erfahrt ihr hier. Visum Der deut­sche Rei­se­pass ist einer der mäch­tigs­ten der Welt – in die meis­ten Län­der kann man als deut­scher Staats­bür­ger pro­blem­los ohne Visum ein­rei­sen, doch Russ­land ist lei­der kei­nes die­ser Län­der. Zusätz­lich gibt es eini­ge Vor­aus­set­zun­gen zur erfolg­rei­chen Bean­tra­gung eines Visums, die gar nicht immer so ein­fach zu erfül­len sind. Um einen Vis­ums­an­trag für Russ­land zu stel­len, braucht man eine offi­zi­el­le Ein­la­dung eines rus­si­schen Staats­bür­gers, einer rus­si­schen Organisation/Institution oder eines Hotels (bil­li­ge Hos­tels aus­ge­schlos­sen). Die­se offi­zi­el­le Ein­la­dung ist die größ­te Hür­de und der Grund dafür, dass man als nor­ma­ler Tou­rist oder Back­pa­cker wohl eher eine Agen­tur auf­sucht, als zur Rus­si­schen Bot­schaft direkt zu gehen. Die Tou­ris­mus­agen­tu­ren in Lett­land …

Ein ganzes halbes Jahr — 6 Monate EFD im Check

Erwar­tun­gen und Rea­li­tät Ich habe ver­sucht, mit so wenig Erwar­tun­gen wie nur mög­lich in mei­nen Frei­wil­li­gen­dienst zu star­ten. Trotz­dem kann ich rück­bli­ckend sagen, dass ich mir eini­ge Din­ge anders vor­ge­stellt hat­te. Vor mei­ner Ankunft wur­de mir immer gesagt, Bal­vi sei eine klei­ne Stadt. Dass die­ser Begriff für eine Deut­sche aber etwas ganz ande­res als für Let­ten bedeu­tet, wur­de mir schnell klar. Bei der Arbeit hat­te ich mehr Stress und Beschäf­ti­gung erwar­tet – vor allem in den ers­ten Wochen hat­te ich sehr wenig zu tun und vie­le Din­ge brauch­ten ein­fach Zeit. Mitt­ler­wei­le bin ich sehr zufrie­den mit mei­nem Arbeits­pen­sum. Ich bin beschäf­tigt, aber nicht gestresst oder über­for­dert. Apro­pos Din­ge, die ein biss­chen län­ger brau­chen: die let­ti­sche Spra­che! Ich hat­te zutiefst gehofft, schnell Let­tisch zu ler­nen, doch ohne regel­mä­ßi­gen Unter­richt und viel Dis­zi­plin ist das gar nicht so ein­fach. Ich beherr­sche nun jedoch zumin­dest die Grund­la­gen, kann mich erklä­ren oder um Hil­fe bit­ten. Es gab aber natür­lich auch Erwar­tun­gen, die über­trof­fen wur­den! Ich hat­te mich auch auf viel mehr Heim­weh, Ein­sam­keit und Unsi­cher­heit ein­ge­stellt – über­ra­schen­der­wei­se war …

Heimweh

Immer nur zu schrei­ben, wie gut es mir geht und wie toll es hier ist, wäre nicht wirk­lich ehr­lich. Zwar bin ich von den meis­ten Sachen hier posi­tiv über­rascht, trotz allem ist es wirk­lich schwie­rig, plötz­lich allei­ne in einem ande­ren Land auf sich gestellt zu sein. Dem­entspre­chend hier eine klei­ne aber ehr­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit Heim­weh, wohl wis­send, dass mich in Deutsch­land das Fern­weh pla­gen wür­de.

Rom des Ostens – Litauens Hauptstadt Vilnius

Um das Haupt­stadt-Triplett der bal­ti­schen Staa­ten zu kom­plet­tie­ren, ging es für mich in Litau­ens Haupt­stadt, die wegen der vie­len Kir­chen und dem Ein­fluss ita­lie­ni­scher Archi­tek­ten auch als „Rom des Ostens“ bezeich­net wird. Vil­ni­us hat jedoch defi­ni­tiv mehr zu bie­ten als alte Mau­ern!

Tallinn – Metropole mit Kleinstadtflair

Das Tol­le an klei­nen Län­dern ist, dass man unglaub­lich schnell auch den Nach­bar­län­dern einen Besuch abstat­ten kann. Riga und Est­lands Haupt­stadt Tal­linn sind mit dem Bus gera­de mal vier Stun­den von­ein­an­der ent­fernt – doch die­ser glück­li­che Zufall ist nicht der ein­zi­ge Grund, war­um man Tal­linn auf kei­nen Fall ver­pas­sen darf!