Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ankommen

63 Tage im Ausland

Jetzt bin ich tat­säch­lich schon seit zwei Mona­ten in Pan­ciu! Auch wenn das ein­fach ein Fakt ist, fühlt es sich super komisch an, es laut aus­zu­spre­chen. Einer­seits ist in den letz­ten Wochen so viel pas­siert ‑von einem Aus­flug in die Ber­ge, über die täg­li­che Arbeit mit den Kin­dern bis zu mei­nem ers­ten Weih­nach­ten im Aus­­­land- dass es mir viel län­ger vor­kommt. Ande­rer­seits kann ich nicht glau­ben, wie schon zwei gan­ze Mona­te ver­ge­hen konn­ten, die ich jetzt weg von mei­ner Stadt und den Men­schen, die mich mein gan­zes Leben beglei­tet haben, bin. Es stimmt also — Zeit ver­geht — komisch.

Ausland und erstmal Quarantäne

Von Ele­na Ganz habe ich es zwar noch nicht rea­li­siert, aber ich bin jetzt tat­säch­lich in Rumä­ni­en ange­kom­men! Auch wenn ich nach wie vor sehr glück­lich bin, hier sein zu kön­nen, fühlt es sich noch nicht wirk­lich so an, weil ich seit mei­ner Ankunft in Qua­ran­tä­ne bin und daher von Rumä­ni­en noch nicht mehr als mein eige­nes Zim­mer gese­hen habe. Das ist natür­lich nicht beson­ders schlimm, aber ich hat­te mir mei­ne ers­ten Tage in einem neu­en Land schon deut­lich akti­ver vor­ge­stellt. Da ich aber bestimmt nicht die Ein­zi­ge bin, die durch die­se ‑ein biss­chen ner­vi­ge Zeit- gehen muss, bevor es dann rich­tig los­geht, habe ich mir über­legt, hier ein paar Ideen zu sam­meln, um die Zeit irgend­wo doch sinn­voll zu nut­zen und nicht ganz in schlech­ter Lau­ne zu versinken!

Vier Wochen Lettland — was bleibt?

Es ist bei­na­he sur­re­al, dass mein ers­ter Monat in Lett­land bereits vor­bei sein soll. Einer­seits habe ich mich gut ein­ge­lebt und Rou­ti­nen gefun­den, ande­rer­seits noch nicht viel unter­nom­men in mei­ner Zeit hier. Das liegt zu einem gro­ßen Teil auch dar­an, dass das Schul­jahr erst im Sep­tem­ber beginnt und ich bis dahin kei­ne gere­gel­te Arbeit habe. Ab nächs­ter Woche heißt es dann näm­lich durch­ge­tak­te­ter Wochen­plan, Eng­lisch­stun­den geben und end­lich Let­tisch­un­ter­richt bekom­men!  Ich habe die letz­ten Wochen somit meist gelang­weilt im Jugend­zen­trum ver­bracht, hier und da ein biss­chen beim Deko-Bas­­teln gehol­fen und ansons­ten eher wenig gear­bei­tet. Ganz ereig­nis­los war die Zeit aber trotz­dem nicht – bereits in mei­ner ers­ten Woche war Jugend­tag, für den ich einen eige­nen Work­shop (Traum­fän­ger bas­teln) orga­ni­siert habe. Spä­ter hat­ten wir noch ein Über­nach­tungs­event mit den Jugend­li­chen, die ich dadurch ein biss­chen bes­ser ken­nen­ge­lernt habe. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit ihnen ist nicht immer ein­fach – vie­le sind sehr schüch­tern, wenn es dar­um geht, Eng­lisch zu spre­chen. Der Schlüs­sel ist wohl, ein­fach nicht auf­zu­ge­ben und ich hof­fe wirk­lich, dass ich mich in naher Zukunft mit allen unter­hal­ten kann. Auch auf der Stra­ße und …