Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ausflug

Trip nach Russland – so klappt’s

Mai­ke macht ihren Frei­wil­li­gen­dienst in Lett­land — da liegt ein Abste­cher zum gro­ßen Nach­barn Russ­land nahe. In die­sem Blog­bei­trag erzählt sie euch, was sie über Visum und Ein­rei­se nach Russ­land gelernt hat: Ich woh­ne eigent­lich nur 40 km von Russ­land ent­fernt – mein Ziel, dort­hin zu rei­sen, zu errei­chen war trotz­dem gar nicht so ein­fach! Was man bei Visum, Ein­rei­se und Buchun­gen beach­ten muss, erfahrt ihr hier. Visum Der deut­sche Rei­se­pass ist einer der mäch­tigs­ten der Welt – in die meis­ten Län­der kann man als deut­scher Staats­bür­ger pro­blem­los ohne Visum ein­rei­sen, doch Russ­land ist lei­der kei­nes die­ser Län­der. Zusätz­lich gibt es eini­ge Vor­aus­set­zun­gen zur erfolg­rei­chen Bean­tra­gung eines Visums, die gar nicht immer so ein­fach zu erfül­len sind. Um einen Vis­ums­an­trag für Russ­land zu stel­len, braucht man eine offi­zi­el­le Ein­la­dung eines rus­si­schen Staats­bür­gers, einer rus­si­schen Organisation/Institution oder eines Hotels (bil­li­ge Hos­tels aus­ge­schlos­sen). Die­se offi­zi­el­le Ein­la­dung ist die größ­te Hür­de und der Grund dafür, dass man als nor­ma­ler Tou­rist oder Back­pa­cker wohl eher eine Agen­tur auf­sucht, als zur Rus­si­schen Bot­schaft direkt zu gehen. Die Tou­ris­mus­agen­tu­ren in Lett­land …

Zeit für Träume!

Ein Wunsch von mir war es, in den elf Mona­ten Snow­board fah­ren zu ler­nen. Die Vor­aus­set­zun­gen sind sehr gut, denn wir haben in Dol­ny Kubin direkt ein Ski­ge­biet und genug Schnee liegt ja auch (20–30 cm in der Stadt). Letz­ten Sams­tag ging dann die­ser Traum in Erfül­lung. Ich konn­te mit einer Fami­lie und Freun­den zum Ski­fah­ren (ist ja fast wie Snow­board fah­ren). Ich war vor­her noch nie Ski­fah­ren, des­halb war es für mich beson­ders span­nend. Nach ein paar „Tro­cken­übun­gen“ im „fla­chen“ Gelän­de ging es dann mit einem Seil­bahn­lift hoch zum ein­fachs­tem Hügel. Die ers­ten Ver­su­che waren ziem­lich schwie­rig und hat eini­ges an Über­win­dung und Stür­zen gekos­tet. Aber mei­ne Leu­te waren sehr gedul­dig mit mir und haben mir öfters Tipps gege­ben. Zwi­schen­drin hat sich mein Ski vom Schuh gelöst und es hat ewig gedau­ert, bis er wie­der drin war. Stolz wie ein Oskar, war ich nach einer hal­ben Stun­de unten. Nach wei­te­ren Run­den fühl­te ich mich schon viel siche­rer und alle waren ziem­lich über­rascht, wie „gut“ ich das konn­te. So gute Resul­ta­te hät­te ich nach dem …

Per Anhalter nach Hiroshima

Rei­sen inner­halb Japans ist nicht wirk­lich bil­lig und beson­ders bei einem Frei­wil­li­gen­dienst mit über­schau­ba­rem Gehalt muss man zusätz­lich auf sei­ne Aus­ga­ben ach­ten. Den­noch soll­te man die Chan­ce nut­zen, so viel wie mög­lich von dem Land zu sehen, denn dafür ist man ja auch schließ­lich gekom­men! Aber wie? Der Shink­an­sen (der japa­ni­sche Schnell­zug) von Osa­ka nach Tokyo kos­tet ein biss­chen mehr als 100€ pro Stre­cke. Die bil­li­ge­re Fern­bus-Vari­an­­te wirbt zwar damit, viel güns­ti­ger zu sein, aber loh­nens­wer­ter ist es nicht, wenn man die Fahr­zei­ten mit ein­be­rech­net. Wenn man schon bereit ist, ein biss­chen weni­ger zu zah­len für eine lan­ge Fahrt­zeit, war­um dann nicht gleich NICHTS zah­len für noch biss­chen mehr Fahrt­zeit? 🙂 Genau rich­tig, ich spre­che vom Hitch­hi­king in Japan! Mit einer Freun­din zusam­men bin ich von Osa­ka nach Hiro­shi­ma per Anhal­ter gefah­ren. Dies hät­te aber nicht geklappt, wenn wir nicht viel Recher­che betrie­ben und Vide­os zu dem The­ma geguckt hät­ten. Des­we­gen erklä­re ich euch hier erst­mal die Basics, wie man denn hier zu hitch­hi­ken hat: Hitch­hi­king in Japan 1. Wie geht das? Wer hitch­hi­ken möch­te, muss …

Urlaub – es kommt immer anders, als man denkt

Schon in der ers­ten Woche unse­res Frei­wil­li­gen­jah­res haben Madi­ta und ich ent­schie­den, über Sil­ves­ter gemein­sam Urlaub zu machen. Fast genau­so schnell stand unser Ziel fest: Pala­wan. Von da an war die­se Insel Inbe­griff des ers­ten gro­ßen Mei­len­steins in die­sem Jahr, der lang­ersehn­te ers­te Urlaub und dann auch noch kurz vor der Halb­jah­res­mar­ke. Fünf Mona­te haben wir die Rei­se durch und durch dis­ku­tiert, Plä­ne geschmie­det und wie­der ver­wor­fen, Unter­künf­te und Trans­fers gebucht. Man soll­te also mei­nen, dass nichts mehr schief gehen kann. Lei­der ste­hen die vie­len Ps in den Namen Madi­ta und Ron­ja für Pla­nung, oder bes­ser gesagt, für erfolg­rei­che Pla­nung. Mitt­ler­wei­le haben wir fast alle Plä­ne, die wir hat­ten wie­der ver­wor­fen; das ohne­hin schon knapp bemes­se­ne Bud­get muss­te nach eini­gen unge­plan­ten Aus­ga­ben etwas gestrafft wer­den und Madi­tas Son­nen­brand macht sie lei­der etwas bewe­gungs­un­fä­hig. Urlaub rui­niert und Stim­mung schlecht? Auf kei­nen Fall! Kei­ner kann so laut über unse­re “Mise­re” lachen, wie wir selbst und wir haben trotz­dem eine sehr gute Zeit. Es kommt eben immer anders als man denkt.

Auf in neue Abenteuer

Ron­ja und ich haben am 27.12.2018 unse­ren lang ersehn­ten Urlaub nach Pala­wan ange­tre­ten. Der Flug von Iloi­lo nach Puer­to Princes­sa hat nur knapp 30 Minu­ten gedau­ert und unser Aben­teu­er soll­te begin­nen. Direkt als wir ange­kom­men sind, haben wir in unse­rem Hotel Voi Vlu´s ein­ge­checkt. Unser „Zim­mer“ ist eine eige­ne Bam­bus­hüt­te und wir sind sehr stolz über unse­re Wahl. Nach einer klei­nen Stadt­er­kun­dung haben wir uns dann Tickets für den Under­ground River besorgt und spon­tan auch noch eine Glüh­wür­m­chen-Tour am Abend dazu gebucht. Lei­der war die Glüh­wür­m­chen-Tour am Abend nicht so roman­tisch und schön wie sie sich anhört und wie wir sie uns vor­ge­stellt hat­ten. Das kom­plet­te Gelän­de war mit Tou­ris­ten gefüllt und dem­entspre­chend lan­ge waren dann auch die War­te­zei­ten, um auf das klei­ne Kanu zu kom­men. Bei der Tour selbst wur­den uns dann Ster­nen­bil­der erklärt und gezeigt. An sich – als wir wirk­lich auf dem Boot saßen – war es wirk­lich schön. Lei­der durf­ten wir aber kei­ne Fotos mit Blitz machen, daher sind die weni­gen Fotos ohne Blitz nichts gewor­den und ich kann die­sen schö­nen …

Rom des Ostens – Litauens Hauptstadt Vilnius

Um das Haupt­stadt-Triplett der bal­ti­schen Staa­ten zu kom­plet­tie­ren, ging es für mich in Litau­ens Haupt­stadt, die wegen der vie­len Kir­chen und dem Ein­fluss ita­lie­ni­scher Archi­tek­ten auch als „Rom des Ostens“ bezeich­net wird. Vil­ni­us hat jedoch defi­ni­tiv mehr zu bie­ten als alte Mau­ern!