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Ein ganzes halbes Jahr — 6 Monate EFD im Check

Erwar­tun­gen und Rea­li­tät Ich habe ver­sucht, mit so wenig Erwar­tun­gen wie nur mög­lich in mei­nen Frei­wil­li­gen­dienst zu star­ten. Trotz­dem kann ich rück­bli­ckend sagen, dass ich mir eini­ge Din­ge anders vor­ge­stellt hat­te. Vor mei­ner Ankunft wur­de mir immer gesagt, Bal­vi sei eine klei­ne Stadt. Dass die­ser Begriff für eine Deut­sche aber etwas ganz ande­res als für Let­ten bedeu­tet, wur­de mir schnell klar. Bei der Arbeit hat­te ich mehr Stress und Beschäf­ti­gung erwar­tet – vor allem in den ers­ten Wochen hat­te ich sehr wenig zu tun und vie­le Din­ge brauch­ten ein­fach Zeit. Mitt­ler­wei­le bin ich sehr zufrie­den mit mei­nem Arbeits­pen­sum. Ich bin beschäf­tigt, aber nicht gestresst oder über­for­dert. Apro­pos Din­ge, die ein biss­chen län­ger brau­chen: die let­ti­sche Spra­che! Ich hat­te zutiefst gehofft, schnell Let­tisch zu ler­nen, doch ohne regel­mä­ßi­gen Unter­richt und viel Dis­zi­plin ist das gar nicht so ein­fach. Ich beherr­sche nun jedoch zumin­dest die Grund­la­gen, kann mich erklä­ren oder um Hil­fe bit­ten. Es gab aber natür­lich auch Erwar­tun­gen, die über­trof­fen wur­den! Ich hat­te mich auch auf viel mehr Heim­weh, Ein­sam­keit und Unsi­cher­heit ein­ge­stellt – über­ra­schen­der­wei­se war …