Alle Artikel mit dem Schlagwort: Freiwilligendienst

Unterschiede der Auslandsaufenthalte

Vor cir­ca drei Jah­ren war ich das ers­te Mal in Bra­si­li­en, um dort mei­nen Frei­wil­li­gen­dienst abzu­leis­ten. Jetzt, eini­ge Zeit spä­ter, bin ich wie­der hier, dies­mal zum Stu­die­ren. Im glei­chen Land, in der glei­chen Stadt. Doch ähneln sich die bei­den Aus­lands­auf­ent­hal­te, oder unter­schei­den sie sich deut­lich? Die bei­den Auf­ent­hal­te ähneln sich inso­fern, dass sie bei­de im glei­chen Land statt­fin­den und die glei­che Spra­che gespro­chen wird. Die Kul­tur ist auch die glei­che, bezie­hungs­wei­se ähn­lich. Denn in einem Land und gar in einer Stadt kön­nen die Kul­tu­ren doch sehr unter­schied­lich sein. In einer rie­si­gen Stadt wie São Pau­lo gibt es völ­lig unter­schied­li­che Lebens­rea­li­tä­ten. Außer­dem leben hier vie­le Immi­gran­ten aus ver­schie­de­nen Regio­nen Bra­si­li­ens und auch aus ande­ren Län­dern. In mei­nem Frei­wil­li­gen­dienst leb­te und arbei­te­te ich in der Süd­pe­ri­phe­rie der Stadt. Vie­le der Bewohner*innen dort stam­men ursprüng­lich aus dem Nord­os­ten Bra­si­li­ens. Sie spre­chen also einen ganz ande­ren Dia­lekt, als in São Pau­los Zen­trum gespro­chen wird. Für mich ist die­ser viel schwe­rer zu ver­ste­hen, denn die Leu­te spre­chen sehr schnell. Im Zen­trum leben mehr Men­schen mit euro­päi­scher Abstam­mung. Vie­le mei­ner Mitstudent*innen …

Neue Freunde gefunden

Freun­de fin­den auf den Phil­ip­pi­nen: dar­um geht es heu­te. Im Grun­de habe ich über­haupt nicht erwar­tet, phil­ip­pi­ni­sche neue Freun­de zu fin­den. Ich hat­te nur gehofft, Leu­te zu fin­den, mit denen ich gut aus­kom­me. Leu­te, die mir ein biss­chen die Stadt zei­gen. Aber im Grun­de habe ich schon seit mei­ner ers­ten Woche zwei sehr tol­le Freun­de gefun­den. Zwei Freun­de, die ich nicht so schnell ver­ges­sen wer­de: Lin­da und Men­ard. Die bei­den sind Soci­al Worker Stu­den­ten in Asi­lo und müs­sen, um ihren Abschluss zu bekom­men, in einer sozia­len Ein­rich­tung Stun­den ableis­ten. Die bei­den haben noch nie mit alten Men­schen gear­bei­tet und waren auch anfangs nicht so glück­lich dar­über, sechs Mona­te mit alten Men­schen arbei­ten zu müs­sen. Doch dadurch haben wir uns immer­hin ken­nen­ge­lernt 😀 Die bei­den sind eine sehr gro­ße Hil­fe und Stüt­ze hier für mich. Nicht nur, dass die bei­den mir sehr gute Bars zei­gen 😀 Nein, sie hel­fen mir so sehr dabei, mich immer wie­der posi­tiv zu stim­men. Men­ard frag­te mich mal vor eini­ger Zeit, was mein gro­ßes Lebens­ziel ist und ich ant­wor­te­te: posi­tiv wer­den. …