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Kulturschock — Ruhig bleiben!

Ich weiß, jede Kul­tur hat ihre eige­nen Sicht­wei­sen und Eigen­schaf­ten, aber die­se hier sind wirk­lich schwer nach­zu­voll­zie­hen. Jeden­falls für mich. Aber von vor­ne. Das Alten­heim Asi­lo de Molo ist sehr berühmt und zwar heißt es, man „füh­le Gott“, wenn man das Gelän­de betritt. Okay, wer gläu­big ist, soll­te jetzt bes­ser nicht wei­ter­le­sen. Die nächs­ten Zei­len sind nur mei­ne ganz per­sön­li­che Sicht­wei­se. Ich möch­te nie­man­den in sei­nem Glau­ben ver­letz­ten oder Ähn­li­ches. Die­se Geschich­te wird mir gefühlt jeden Tag erzählt: Eines Tages kam ein klei­ner 4 –jäh­ri­ger Jun­ge mit sei­ner Mama nach Asi­lo. Er fing plötz­lich an zu wei­nen, als er das Gelän­de betrat. Es gab erst­mal kei­nen wirk­li­chen Grund, war­um das Kind so plötz­lich ange­fan­gen hat­te zu wei­nen. Sofort ging man davon aus, dass der Jun­ge beim Betre­ten von Asi­lo etwas gefühlt haben muss, er muss Gott in sei­nem Kör­per gespürt haben. Jah­re spä­ter hat die­ser Jun­ge wie­der Asi­lo betre­ten und konn­te sich uhr­plötz­lich wie­der dar­an erin­nern. Dies hat er dann einer Non­ne erzählt und seit­dem lebt Gott in Asi­lo, so sagt man. So. Und die­se …