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Unsere Reise nach Rumänien

Kli­schees über Rumä­ni­en gibt es ja genü­gend: Vam­pi­re, „Zigeu­ner“, Armut und Dieb­stahl. Doch wir woll­ten uns ein eige­nes Bild von Rumä­ni­en machen und sind über Ostern in die Nähe von Sibiu (auf Deutsch „Her­mann­stadt“) gereist. Unse­re Koor­di­na­to­ren hat­ten zwar ein mul­mi­ges Gefühl, aber da wir sie vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt haben, konn­ten sie es uns ja nicht mehr ver­bie­ten. Und wir wur­den trotz der gan­zen Vor­ur­tei­le posi­tiv über­rascht von der Freund­lich­keit der Men­schen und von der wun­der­ba­ren, noch wil­den und oft unbe­rühr­ten Land­schaft.  Zu Beginn kurz einen geschicht­li­chen Ein­schub: Ab etwa dem Jahr 1147 haben sich deut­sche Sied­ler in der Gegend Sie­ben­bür­gen nie­der­ge­las­sen und unter ande­rem die Stadt Her­mann­stadt erbaut. Her­mann­stadt wur­de zur einer der wich­tigs­ten Städ­te – nicht nur wegen sei­ner zen­tra­len Han­dels­la­ge, son­dern auch, weil die Stadt eine sehr gute Befes­ti­gung hat­te. Trotz mas­si­ver Aus­wan­de­rung der Deut­schen leben bis heu­te immer noch etwa 2000 deut­sche Ein­woh­ner in der Stadt. Des­halb wird in vie­len Schu­len Deutsch unter­rich­tet und man kann auch ein Abitur in Deutsch machen, das in Deutsch­land aner­kannt wird. So das war der klei­ne Ein­schub, denn jetzt könnt ihr …