Alle Artikel mit dem Schlagwort: Slowakei

Unsere Reise nach Rumänien

Kli­schees über Rumä­ni­en gibt es ja genü­gend: Vam­pi­re, „Zigeu­ner“, Armut und Dieb­stahl. Doch wir woll­ten uns ein eige­nes Bild von Rumä­ni­en machen und sind über Ostern in die Nähe von Sibiu (auf Deutsch „Her­mann­stadt“) gereist. Unse­re Koor­di­na­to­ren hat­ten zwar ein mul­mi­ges Gefühl, aber da wir sie vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt haben, konn­ten sie es uns ja nicht mehr ver­bie­ten. Und wir wur­den trotz der gan­zen Vor­ur­tei­le posi­tiv über­rascht von der Freund­lich­keit der Men­schen und von der wun­der­ba­ren, noch wil­den und oft unbe­rühr­ten Land­schaft.  Zu Beginn kurz einen geschicht­li­chen Ein­schub: Ab etwa dem Jahr 1147 haben sich deut­sche Sied­ler in der Gegend Sie­ben­bür­gen nie­der­ge­las­sen und unter ande­rem die Stadt Her­mann­stadt erbaut. Her­mann­stadt wur­de zur einer der wich­tigs­ten Städ­te – nicht nur wegen sei­ner zen­tra­len Han­dels­la­ge, son­dern auch, weil die Stadt eine sehr gute Befes­ti­gung hat­te. Trotz mas­si­ver Aus­wan­de­rung der Deut­schen leben bis heu­te immer noch etwa 2000 deut­sche Ein­woh­ner in der Stadt. Des­halb wird in vie­len Schu­len Deutsch unter­rich­tet und man kann auch ein Abitur in Deutsch machen, das in Deutsch­land aner­kannt wird. So das war der klei­ne Ein­schub, denn jetzt könnt ihr …

Mein Mid-Term Seminar

Semi­na­re gehö­ren zu Frei­wil­li­gen­diens­ten genau­so wie die eigent­li­che Arbeit. Für Lui­sa war es nun Zeit, nach der Hälf­te ihres Diens­tes zu reflek­tie­ren: Was war gut, und wie will ich mei­ne ver­blei­ben­de Zeit nut­zen? Huch, ist wirk­lich die Hälf­te mei­ner Zeit hier vor­bei? Jap, um genau zu sein, hat die zwei­te Hälf­te am 14.02.19 ange­fan­gen (am Valen­tins­tag). Da ich mit Eras­mus+ unter­wegs bin, ist ein Zwi­schense­mi­nar Pflicht. Im Okto­ber hat­te ich schon mein On-Arri­val Semi­nar (Ankom­mens­se­mi­nar) und mit den glei­chen Leu­ten wie beim On-Arri­val haben wir uns für vier Tage in Trenči­ans­ke Tepli­ce getrof­fen. Einer schö­nen Stadt, die für ihre gute Mine­ral­quel­len bekannt ist. Um ehr­lich zu sein hat­te ich zunächst nicht so viel Lust dar­auf, weil es viel bei der Arbeit zu tun gibt und ich erst den Sinn von dem Semi­nar nicht ver­stan­den habe. Aber ich wur­de im Nach­hin­ein posi­tiv über­rascht. Die Stim­mung unter uns Frei­wil­li­gen war von Anfang an gut und gelöst und wir haben den ers­ten Abend in einer lus­ti­gen Bar ver­bracht. Am Frei­tag haben wir unse­re Arbeit noch­mal grob vor­ge­stellt und …

Bewerbungen schreiben im Ausland

Selbst jetzt im Aus­land fra­gen mich fast alle, was ich nach mei­nem Frei­wil­li­gen­dienst machen möch­te. „Gute Fra­ge!” dach­te ich mir da. Ten­den­zi­ell will ich eher eine Aus­bil­dung machen und nicht stu­die­ren. Es ist aber ziem­lich schwie­rig jeman­dem auf Eng­lisch zu erklä­ren, was eine Aus­bil­dung ist. Das ist eben eine spe­zi­el­le Sache in Deutsch­land.

Theorie vs. Praxis

Als ich die Stel­len­be­schrei­bung für mei­ne FSJ-Stel­­le las, war ich sehr inter­es­siert, konn­te mir unter man­chen Punk­ten aber nicht rich­tig vor­stel­len, was mich denn nun wirk­lich in der Slo­wa­kei erwar­tet. Man kann so vie­le Infos sam­meln, wie man will und doch weiß man nie wirk­lich, wie es in der Rea­li­tät aus­sieht.  Des­halb möch­te ich euch heu­te mal mei­ne tat­säch­li­che Arbeit hier in der Slo­wa­kei im Ver­gleich zur Stel­len­be­schrei­bung vor­stel­len. Ich bin selbst gespannt, wel­che Unter­schie­de es viel­leicht gibt! Beschrei­bung des Frei­wil­li­gen­ein­sat­zes bei der Gemein­schaft evan­ge­li­scher Jugend in der Slo­wa­kei-Dol­­ny Kubin: Die Gemein­schaft evan­ge­li­scher Jugend in der Slo­wa­kei (slo­wa­ki­sche Abkür­zung: SEM) wur­de vor fast 20 Jah­ren gegrün­det und orga­ni­siert Jugend­grup­pen­ar­beit, Schu­lungs­ar­beit, Sport- und Musik-Events für 10–25-jährige. Anfang Juli fin­det jähr­lich das SEM-Fest als Open-Air-Fes­­ti­val statt, das von rund 1.400 Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen besucht wird. Die jähr­li­che SEM-Kon­­fe­­renz mit etwa 200 Teil­neh­men­den dient der Schu­lung von SEM-Mit­­ar­bei­­ten­­den. Anfang Juli fin­det jähr­lich das SEM-Fest als Open-Air-Fes­­ti­val statt, das von rund 1.400 Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen besucht wird. Die jähr­li­che SEM-Kon­­fe­­renz mit etwa 200 Teil­neh­men­den dient der Schu­lung von …