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Egoismus im Massenverkehr: Mein Weg zur Uni

Der Ver­kehr in São Pau­lo ist ein Aben­teu­er. Zu den Haupt­ver­kehrs­zei­ten sind vie­le Bra­si­lia­ner oft stun­den­lang unter­wegs, um zur Arbeit zu kom­men. Im letz­ten Semes­ter blieb Lau­ra vom Ver­kehrs­cha­os ver­schont. Jetzt erlebt sie am eige­nen Leib, wie ner­ven­zer­rei­bend das täg­li­che Pen­deln in die Metro­po­le sein kann.

Die Hupe muss funktionieren

Das Stra­­ßen-Sys­­­tem. Ein so schö­nes The­ma; in Deutsch­land ist alles von unten bis oben gere­gelt. Es gibt Regeln und ein Sys­tem. Außer­dem haben wir Füh­rer­schei­ne, die man nur mit viel Fleiß erhält. In Iloi­lo gibt es kaum Ampeln, kei­ne Regeln und auch kei­ne Füh­rer­schei­ne so wie wir sie ken­nen. Die Füh­rer­schei­ne wer­den in den meis­ten Fäl­len „gekauft“. Man muss wohl auch zwei Prü­fun­gen able­gen so wie in Deutsch­land, aber man kann wohl Leu­te bezah­len, die dann für einen die Prü­fun­gen able­gen. Von den Ampeln hier bin ich wirk­lich begeis­tert. Sie zei­gen an, wie lan­ge es noch dau­ert, bis sie wie­der rot oder wie­der grün wer­den. Nur lei­der gibt es viel zu weni­ge davon! Man fin­det sie meis­tens auf gut aus­ge­bau­ten und gro­ßen Stra­ßen. Die Regel hier lau­tet: Wer zuerst hupt, fährt zuerst. Wenn man das ers­te Mal in einem Auto sitzt und die Men­schen vor einem ein­fach über die Stra­ße spa­zie­ren, bekommt man erst­mal einen Herz­in­farkt. Als wir hier ange­kom­men sind, dach­ten wir alle, wir wer­den die Taxi­fahrt zum Hotel nicht über­le­ben. Oder wir wür­den …